Abschlusstreffen des Entwicklungsprogramms für exzellente Schulen des Deutschen Schulpreises

Das Gymnasium Essen Nord-Ost war zwei Jahre Teilnehmer am Entwicklungsprogramm für exzellente Schulen des Deutschen Schulpreises

Dies hat sich sehr positiv auf die Schulentwicklung der letzten zwei Jahre ausgewirkt:

Unsere soziokulturell sehr heterogene Schülerschaft mit unterschiedlichen Voraussetzungen u.a. im Bereich Sprache oder auch Selbstwirksamkeitserwartung ist wegweisend für unsere Schulentwicklung. Unsere Ziele sind, durchgängig sprachsensibel zu unterrichten, das Selbstwertgefühl der Schüler*innen zu steigern und sie mit Stolz auf ihre Schule zu erfüllen.

Der Weg gelang über den organisierten Austausch aller am Schulleben Beteiligten und der Inspiration von außen durch das Entwicklungsprogramm für exzellente Schulen des Deutschen Schulpreises. Profitiert haben wir besonders von der personellen Prozessbegleitung, der Teilnahme an den angebotenen Seminaren und dem gesteuerten Austausch mit anderen exzellenten Schulen.

Ausnehmend viel erreicht haben wir bezüglich einer etablierten Partizipation der Schüler*innen an der Schulentwicklung, der Wahrnehmung der Schule in der Essener Schullandschaft und der Umsetzung unserer pädagogischen Konzepte bei der Raumplanung des beschlossenen Neubaus des GENO.

Bei unseren Kooperationen mit außerschulischen Partnern haben wir uns breiter aufgestellt, dazu haben wir den rein universitären bzw. städtischen Kooperationsbereich erweitert und arbeiten nun u.a. auch mit

  • Rot-Weiß Essen, Evonik & Essener Chancen im „Bessermacher“-Projekt,
  • mit der Ruhrbahn bei der Entwicklung und Etablierung eines Verkehrserziehungskonzeptes
  • mit der Sportjugend Essen
  • und vielen weiteren

zusammen.

So wurden auch unsere Kommunikationsstrukturen schulintern neu organisiert und der Informationsfluss innerhalb des Kollegiums wurde entscheidend verbessert. Das geht insbesondere auf das Seminar „Öffentlichkeitsarbeit“ im Rahmen des Entwicklungsprogramms für exzellente Schulen gefördert durch die Robert Bosch Stiftung und die Heidehof Stiftung zurück. Im Bereich Sprachsensibilität haben wir die Unterrichtsausrichtung durch besondere Maßnahmen vorangetrieben, wie z.B. die Strukturierung der Tafeln. Im Moment erarbeiten wir aufgrund unserer besonderen Rahmenbedingungen gemeinsam mit den Schüler*innen eine Schulvereinbarung. Darüber hinaus erlangte die Schule durch das Peer Review mit der Staatlichen Gesamtschule Hollfeld  und der GSIS Accra (Ghana) weitere wichtige Einblicke: Die im Rahmen des Entwicklungsprogramms von der Robert Bosch Stiftung ausgebildeten Peers erfuhren einerseits sowohl auf den Seminaren, als auch bei ihrem Besuch an der Partnerschule Theoretisches und Praktisches über die Entwicklungsarbeit an anderen Schulen. Diese Informationen können somit für die Arbeit an der eigenen Schulentwicklung genutzt werden. Andererseits spiegelten die Gast-Peers bei ihrem Besuch am GENO wider, in welchen Bereichen diese Entwicklungsarbeit bereits funktioniert und wo noch Handlungsbedarf besteht. Sämtliche Erkenntnisse werden weiterhin evaluiert und im Entwicklungsprozess an entsprechender Stelle in konkrete Handlungsvorgaben umgewandelt.

 

 Fotograf: David Ausserhofer

Das Foto ist im Rahmen des Abschlusstreffens des Entwicklungsprogramms für exzellente Schulen des Deutschen Schulpreises entstanden.