Ausstellung des EPO-Kurses „Essen läuft durch die Geschichte“

Mal ganz ohne Lehrer zu arbeiten sei richtig entspannend gewesen, verrät Thanusha. Und dabei haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des EPO-Kurses Erstaunliches auf die Beine gestellt: Eine Ausstellung über die Geschichte Essens von den alten Jägern und Sammlern bis zur modernen Großstadt, die an zwei Tagen der Schulöffentlichkeit präsentiert wurde. Das nicht nur anhand zahlreicher selbst erstellter Schautafeln. Die Kursmitglieder erläuterten im freien Vortrag als Experten ihr Thema – Frühgeschichte, Mittelalter, Frauenstift, Kohle, Krupp und Strukturwandel – und blieben auf keine Besucherfrage eine Antwort schuldig. „Wissen zu vermitteln macht Spaß“, wusste Maria, und eine Zuhörerin lobte umgekehrt ihre Klassenkameraden: „Sie erklären gut und spannend und haben was Tolles geschafft, wir sind stolz auf sie“.

Stolz ist auch Kurslehrerin Anna Weber auf ihren Diff-Kurs 8. Mit der Erstellung eigener Flyer zu einzelnen Stadtteilen habe es angefangen, daraus entwickelte sich Interesse und Forschung in Büchern und Internet über die Geschichte der gesamten Stadt. Ein Vierteljahr haben die Vorbereitungen gedauert: die Plakate, das Schreiben und Üben der einzelnen Vorträge, die eigentlich zehn Minuten dauern, für die Ausstellung aber auf 90 Sekunden gekürzt wurden. Auch der Titel der Ausstellung „Essen läuft durch die Geschichte – von den Germanen zur Großstadt“ stammt von den Kursmitgliedern. Ein respektables Projekt, das zur Nachahmung empfohlen ist!

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