Eindrücke vom Weihnachtsgottesdienst

Am letzten Schultag vor den Weihnachtsferien fand der alljährliche ökomenische Weihnachtsgottesdienst dieses Jahr zum Thema Licht statt.

Eindrücke aus dem Gottesdienst:

  1. Kerze – Hoffnung

Mein Licht steht für die Hoffnung. Vor allem in der Weihnachtszeit hofft man auf ein schönes Fest mit der Familie, ganz ohne Krieg und ohne Streitereien. Man hofft, dass es Freunden und Bekannten gut geht. Hoffnung ist eine Erwartung, bei der man hofft, dass es gut ausgeht, es aber nicht weiß. Ich stehe für das Vertrauen in die Zukunft, dass alles gut werden wird.

 

  1. Kerze – Liebe

Mein Licht steht für die Liebe. Liebe ist ein Gefühl, ohne dass das Leben nicht wert wäre, das uns glücklich macht. Es ist ein Gefühl der Zuneigung, der Nähe, der Menschlichkeit, der Wärme. Niemand kann sagen, für wen wir Liebe empfinden sollen oder für wen wir es empfinden. Sie ist ein Geschenk, dass wir uns alle schenken können, aber dennoch gibt es Hass und Krieg auf dieser Welt.

  1. Kerze – Orientierung

Mein Licht steht für die Orientierung. Ohne mich könnten die Menschen ihr Ziel nicht erreichen. In der Nacht, in der Jesus geboren wurde, hat der Stern über Bethlehem die drei Könige zu Jesus und seinen Eltern geführt. So wie der Stern damals, so zeigen heute Leuchttürme den Schiffen den richtigen Weg an und führen sie sicher zu ihrem Ziel. Ich stehe also für einen festen Punkt, der den Menschen Mut, Kraft und Hoffnung gibt, der immer da ist und die Erde nie verlässt.

  1. Kerze – Frieden

Mein Licht steht für den Frieden. Frieden bedeutet, dass es keinen Krieg gibt und dass jeder jeden so akzeptiert, wie man ist. Nur weil es mich gibt, gibt es auch die Liebe, denn ohne mich würden sich die Menschen nur streiten. Die Welt wäre ohne mich nur grau.

Ohne mich wäre auch jede Orientierung sinnlos, denn überall wäre Krieg, vielleicht wäre die Welt auch schon zerstört. Auch die Hoffnung würde es ohne mich nicht geben. Denn die Menschen könnten gar nicht hoffen, dass der Krieg verschwindet und die Liebe kommt. Folglich bin ich das einzige von uns vier Lichtern, das die Welt wirklich braucht. Ihr seid nur von Gott erschaffen worden, damit ich nicht alleine bin … obwohl…. Ich bin nie alleine. Mit mir wollen alle leben, denn ich bin das, was jeder braucht.

 

Abschluss:

Aber am Ende braucht man euch alle, denn ihr alle seid besonders und wichtig. Jeder von euch hat seine ganz besonderen Eigenschaften. Wir brauchen euch alle. Wir brauchen die Hoffnung, um zu hoffen, dass Frieden auf der Welt ist, dass unsere Liebsten gesund sind und dass der Weg auf dem wir uns befinden zu einem Ziel führt. Wir brauchen die Liebe, damit wir alle freundlich und respektvoll miteinander umgehen und das Geschenk der Liebe teilen können. Wir brauchen aber auch die Orientierung, damit wir den richtigen Weg in unserem Leben finden. Wir brauchen das Licht der Orientierung aber auch, damit wir immer einen Punkt haben, an den wir uns halten können, der uns Mut und Kraft gibt voran zu schreiten. Aber auch den Frieden brauchen wir, damit wir uns auf einer kriegsfreien Welt überall hin bewegen können, damit wir Familie und Freunde besuchen können, ohne Angst haben zu müssen, dass etwas passiert.

Ihr seht wir brauchen euch alle, denn nur zusammen seid ihr stark und könnt den Menschen Mut machen.