Erlebnisse auf der Kennenlernfahrt 2015 – 5d in Köln und Meinerzhagen

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Essen, den 18.09.15

Liebe Madina,

wie geht es Dir? Ich hoffe, dass es Dir am Nord- Ost Gymnasium gefällt. In diesem Brief möchte ich Dir sehr vieles erzählen. Leider konntest du nicht mit uns nach Meinerzhagen kommen. Ich möchte Dir deshalb davon erzählen.

Am 09.09.15 kamen wir mit unseren Eltern zum Essener Hauptbahnhof. Um 08.45 Uhr sagten unser Lehrer und unsere Lehrerin, Herr Amedick und Frau Schulz, dass wir den Zug nehmen müssen. Aber der Zug kam 25 Minuten später. Als der Zug endlich da war, bekam ich ein Kribbeln im Bauch. Das Kribbeln kam wegen der ganzen  Aufregung. Im Zug fuhren wir ungefähr zwei Stunden. Nach der langen Fahrt, stiegen wir am Kölner Hauptbahnhof aus. Da uns noch Zeit blieb, besichtigten wir die Kölner Innenstadt. Wir besichtigten sogar den Kölner Dom. Unser Lehrer Herr Amedick erzählte uns etwas ganz Spannendes. Er erzählte uns, dass der Kölner Dom mal einen Weltrekord hielt. Der Kölner Dom war einmal das höchste Gebäude der Welt. Ich konnte es erstmal nicht glauben. Könntest du dir das vorstellen? Die Kölner Innenstadt ist riesig. Doch die Zeit verging leider sehr schnell. Wir nahmen wieder den Zug, um nach Meinerzhagen zu fahren. Nach knapp zwei Stunden hörten wir auf einmal, dass dieser Zug nicht nach Meinerzhagen weiterfuhr. Wir stiegen deshalb bei Marienheide aus. Ich fand die Situation sehr spannend, weil alle sich fragten, was sie jetzt tun sollten. Nach ein paar Minuten sagten unsere Lehrer, dass wir den nächsten Zug nehmen mussten. Nach einer halben Stunde kamen wir an der Jugendherberge an.

Zuerst erklärte uns jemand, wie das abläuft. Uns wurden als erstes die Zimmer zugeteilt. In dem Zimmer, in dem ich war, waren auch Nihal, Anna und Zara. Zunächst gab es Mittagessen. Nach dem Mittagessen durften wir noch einmal in unsere Zimmer. Danach gingen wir zusammen mit der ganzen Klasse nach draußen. Wir spielten ganz viele Spiele. Wir spielten Eisfangen und Agate Power. Wir spielten natürlich auch noch andere Spiele. Nach dem ganzen Spielen gab es Abendbrot. Wir durften auch noch einmal nach draußen, aber ich blieb lieber auf meinem Zimmer. Um 20:00 Uhr wurde uns nochmal erklärt, was wir am nächsten Tag machen.

Am Donnerstag fuhren wir mit dem Bus nach Lüdenscheid in ein Museum. Wir probierten ganz verschiedene und tolle Sachen aus. Zum Beispiel saß man auf einem Stuhl und dann sollte man sich an einem Seil hochziehen. Ich probierte es auch aus. Das war ein schönes Gefühl, keinen Boden unter den Füßen zu haben. Doch die Zeit verging schnell und die Wanderung durch das Museum war vorbei.

Am Abend feierten wir eine Disco im Discoraum. Es gab bunte Lichter und laute Musik. Wir tanzten ganz lange. Aber als ich müde wurde, ging ich wieder auf mein Zimmer. Die Lehrer schauten dann nachts nach, wenn Nachtruhe war. Nachtruhe war, wenn man auf seinem Zimmer sein musste und nicht mehr reden durfte. Am Freitag frühstückten wir und nach dem Frühstück fuhren wir zurück nach Essen.

Ich freute mich sehr, dass ich nach Hause fuhr. Ich war aber auch traurig, dass wir zurückfuhren, weil wir sehr viel Spaß zusammen hatten.

Ich hoffe, Dir gefällt mein Brief. Fühl Dich auch sehr wohl in deiner neuen Schule. Ich würde mich freuen, wenn Du mir zurückschreiben könntest.

Mit ganz vielen Grüßen, Deine Zahra


 

Essen, den 18.9.15

Liebe Madina,

warum bist Du nicht mit zur Klassenfahrt gekommen?

Nicht so schlimm. Aber ich erzähle Dir davon.

Am 9.9.15 trafen wir uns am Hauptbahnhof mit der 5a. Als Erstes fuhren wir vom Essener Hauptbahnhof bis nach Köln. Wir kamen am Kölner Hauptbahnhof an. Dann stiegen wir aus und gingen zum Kölner Dom. Der Kölner Dom ist groß und schön. Wir gingen einmal rum, zurück zum Hauptbahnhof und fuhren weiter. Nach knappen 2 Stunden waren wir an einer Bushaltestelle angekommen. Unsere Lehrer beschlossen, dass wir laufen sollen. Ca. 2km liefen wir zur Jugendherberge. Als wir da waren, waren wir froh. Alle gingen auf die Zimmer. Am nächsten Tag gingen wir zu einem Kinder-Museum. Das Museum war sehr toll. Da konnte man Sachen ausprobieren. Dann gingen wir zurück zur Jugendherberge. Wir liefen den Berg wieder hoch. Den restlichen Tag verbrachten viele auf den Zimmern. Am 11.9.15 fuhren wir nach Hause. Ich hoffe, Du hattest Spaß am Brief. Du warst hoffentlich nicht alleine. Schreib mir, wie es bei Dir gelaufen ist.

Liebe Grüße,

Anna

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