Das Comenius-Projekt

In multilateralen Schulpartnerschaften arbeiteten Schüler und Lehrer aus den 27 EU Staaten sowie aus Island, Liechtenstein, Norwegen, Türkei, Kroatien und der Schweiz zusammen. Die Projektarbeit stand jeweils unter einem bestimmten Thema, zu dem in Arbeitsgemeinschaften wie auch in Unterrichtseinheiten Ideen gesammelt, Präsentationen erstellt und Kunstwerke geschaffen wurden. Diese wurden dann bei einem Treffen in einem der Mitgliedsländer vorgestellt und diskutiert. Zu den  Themen gehörten Umweltschutz, ebenso wie die Problematik „Mobbing“; wichtig war die Relevanz des Themas im Hinblick auf das Zusammenleben in Europa. Die Projektarbeit wurde evaluiert und es wurde gemeinsam nach Lösungen gesucht.

Dadurch, dass das „europäische Programm für die schulische Bildung“ von der EU gefördert wurde, war ein dicker Geldbeutel nicht Voraussetzung zur Teilnahme. Dahingegen zählten die Offenheit für neue Erfahrungen und die Bereitschaft bzw. der Wunsch auf europäischer Ebene selbst zum Erlebnis der kulturellen Vielfalt beizutragen. Das GENO pflegt Schulpartnerschaften mit  Bulgarien, Griechenland, Litauen,  Portugal, Rumänien und der Türkei. Gerade der Besuch der selten bereisten Länder Europas löste bei den in Kleingruppen von jeweils etwa zwei Lehrern und Schülern Reisenden oft positives Erstaunen aus, hörte man doch sonst eher wenig von den Vorzügen der im Osten Europas gelegenen Staaten.

Der Philosoph Johann Amos Comenius vertrat die Ansicht, es sei wichtig „Alle alles in Rücksicht auf das Ganze zu lehren“. Im COMENIUSPROJEKT ist die Mitarbeit aller gefragt. Jeder Einzelne profitiert dann davon, dass seine Wahrnehmung anderer Kulturen sich erweitert. Es fällt leichter Rücksicht auf Andersartigkeit und zunächst Fremdes zu nehmen, wenn bei der Auseinandersetzung und Kooperation mit anderen Ländern gleichzeitig ein Gefühl von Ganzheit, Gemeinschaft, Europa entsteht.

Ein solches Gefühl internationaler Verbundenheit ist also auch außerhalb von Fußball-WM und Olympischen Spielen möglich!

 Unsere Aktivitäten können auf der Projekthomepage safeschool@webnode.pt verfolgt werden.

 Dieses Projekt wurde von der EU gefördert und finanziert.

Comenius Gäste in Essen am Gymnasium Essen Nord-Ost!

Trotz des ungemütlichen Aprilwetters haben wir im Jahr 2012 versucht, den Gästen einige Highlights unserer Stadt und Schule zu bieten und die deutsche Kultur und Gastfreundschaft näherzubringen. Dazu gehörten neben Arbeitstreffen der Lehrer ein festlicher Empfang mit unserem Oberstufenchor und Besuch des Nikolaus, gemeinsames Backen bei Bäcker Peter, Bowling, ein Empfang im Rathaus, Besichtigungen des Bergbaumuseums und der Villa Hügel und ein von unseren Schülerinnen gestaltetes Länderquiz. Die Resonanz aller Partner war sehr positiv und sie sind mit vielen interessanten Eindrücken aus Essen in ihre Heimatländer gereist.

Auch hier noch mal ein Dank an alle helfenden Hände, die mit dabei waren oder still im Hintergrund zum Erfolg der Woche beigetragen haben.

commenius