GENO-Schüler engagieren sich für kranke Kinder

Scheckbergabe McD verkleinert

Das Thema des sozialen Engagements wurde am Gymnasium Essen Nord-Ost nicht nur theoretisch im Religionsunterricht der Oberstufe abgehandelt. Angeregt durch die Diskussionen haben einige Schülerinnen und Schüler des Kurses die gewonnenen Erkenntnisse in die Praxis umgesetzt.Tief beeindruckt von einem Besuch des Hundertwasserhauses der Ronald-McDonald-Stiftung und der Arbeit, die dort geleistet wird, begannen sie, Spenden für diese Einrichtung zu sammeln.

Im kleinen Kreis sammelten die Schüler zunächst nur ihre eigenen Pfandflaschen. Nachdem sie feststellten, dass so schon eine nicht unbeachtliche Summe zusammen gekommen war, entschieden sie sich, ihre Aktion auszuweiten. In den folgenden Monaten sammelten sie im großen Stil. Eingebunden wurden alle Schüler des Gymnasiums Essen Nord-Ost und auch ihre Lehrer.
Um alle anzuspornen, wurde ein Wettbewerb zwischen Schülern und Lehrern ausgerufen. Im gesamten Schulgebäude wurden Sammelbehälter aufgestellt und mit Info-Material zum Hundertwasserhaus versehen. Zudem machten sich die Schüler auf, um persönlich Pfandspenden zu sammeln.

Unterstützt wurde die Aktion von der Referendarin PatriciaPiaszczynski, die über einen Zeitraum von fast einem Jahr einen Waffelverkauf betreute und Zutaten zur Verfügung stellte, so dass durch diesen Verkauf auch Gelder zusammen kamen.
Die Elternschaft der Schule beteiligte sich ebenfalls, indem sie bei der GENO-Olympiade, einem Schul- und Sportfest zum Jahresabschluss, für die Verpflegung an diesem Tag sorgte.

Den Scheck über die Gesamtsumme von 1700 Euro nahm Hanna Laura Kasberg von der Kinderhilfestiftung für das Hundertwasserhaus im Rahmen einer kleinen Feierlichkeit in der Schule entgegen.