Klassenfahrt der 9b und 9c nach Frankreich

Nach einer insgesamt doch eher ruhigen Nachtfahrt erreichten die Klassen 9b und 9c des GENO i Morgengrauen die Campinganlage in Port-en-Bessin Huppain in der Normandie. Nachdem man äußerst freundlich begrüßt wurde, konnten die Mobilheime direkt bezogen werden, ehe die Umgebung erkundet wurde – und natürlich mussten auch die ersten Einkäufe erledigt werden, da die Mobilheime jeweils ein eigenes Reich darstellten und somit auch bewirtschaftet werden mussten: Für viele Schüler*innen eine ungewohnte, neue, aber auch sehr lehrreiche Erfahrung.

Am zweiten Tag stand der Ausflug zum Mont-Saint-Michel im Mittelpunkt: Der beeindruckende Klosterberg, der bei Flut vom Meer umschlossen wird, wurde sowohl gemeinsam als auch eigenständig erkundet.

Der dritte Tag stand im Zeichen der Beschäftigung mit dem Zweiten Weltkrieg – da die Unterkunft unweit der Landungsstrände lag, konnten so an zahlreichen Orten Erfahrungen gesammelt werden: Von Arromanches mit den Überresten des Mulberry-Hafens, über Longues mit den erhaltenen Batterien des Atlantikwalls nach Colleville auf den amerikanischen Soldatenfriedhof. Anschließend ging es an den Omaha Beach, inkl. eines Besuches des Omaha Beach Memorial Museum und anschließend zum Pointe du Hoc. Insgesamt konnten zahlreiche Eindrücke gewonnen werden, die angesichts des grausamen Schicksals zehntausender Menschen oft sprachlos machten – auch gerade dank der friedlichen und wunderschönen Landschaft. Es bleibt zu hoffen, dass eine solche Beschäftigung nachhaltig in Erinnerung ruft, dass sich solche Zeiten, solche Kriege, nie wiederholen dürfen.

Zum Abschluss des Tages konnten die Schüler*innen dann die Innenstadt von Bayeux erkunden, ehe der letzte Abend in der Unterkunft genossen wurde.

Vor der Übernachtung in Paris wurde an einem anderen bedeutenden geschichtlichen Ort Halt gemacht: Das Schloss Versailles mit seinen Gärten wurde besichtigt und bewundert.

Nach einer ruhigen Nacht ging es auf einen Rundgang durch Paris: Mit der Métro zur Basilika Sacré-Coeur und dann durch Montmartre mit dem wunderschönen Place du Tertre Richtung Seine: Place de la République, Centre Pompidou, Île de la Cité mit Notre-Dame und dem Pont Neuf. Durch den Innenhof des Louvre mit den Glaspyramiden, durch die Tuilerien zum Place de la Concorde und an der Seine entlang zum Eiffelturm. Abschließend zum Arc de Triomphe und Erkundung der Avenue des Champs-Élysées, um dann den nächtlichen Eiffelturm zu bewundern und vor dem Invalidendom müde und kaputt, aber auch beeindruckt durch diese Stadt und dem Gesehenen, in den Bus zu fallen und die Heimreise nach Essen anzutreten.

Insgesamt eine Klassenfahrt, die die Schüler*innen an für sie unbekannte Orte führte und Eindrücke bot, die sie sicherlich noch lange Zeit sowie in der Zukunft bewegen werden.