Mit dem Lateinkurs ins Römermuseum

Im Rahmen des Lateinunterrichts besuchte kürzlich der Lateinkurs der Klasse 7d das Römermuseum in Haltern. Emre Ayar berichtet:

Das Römermuseum, das wir mit unserem Lateinkurs besuchten, liegt in Haltern. Zu diesem sind wir vom Essener Hauptbahnhof aus mit einem Zug gefahren. Danach mussten wir ca. 20 Minuten zu Fuß zum Museum gehen.

Nachdem wir uns an der Rezeption angemeldet hatten, haben wir unsere Taschen wegsperren lassen und haben einen zehnminütigen Film über Haltern 2000 Jahre vor unserer Zeit gesehen. Dieser war sehr informativ und hilfreich, um die restliche Führung leichter zu verstehen.

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Die Museumsführerin hat uns zunächst eine Playmobilversion der Römischen Legion gezeigt, die durch das ganze Museum führte – ganz schön eindrucksvoll! Danach hat sie uns über die große Varus-Schlacht aufgeklärt, die in dem damaligen Germanien (heutiges Deutschland) stattgefunden hat. Zudem hat sie uns die Wohnanlagen der Römer gezeigt, welche bei einem Heereszug schlichte Zelte aus Ziegenleder waren, doch wenn die Römer sich doch mal fest angesiedelt hatten, haben sie Gebiete mit einem Holzzaun umrundet und dort Häuser aus festem Material gebaut, wie Holz und Stein. Dies wurde uns mit einem Modell anschaulich gezeigt, anhand dessen man sehen konnte, wie die Häuser und Quartiere aussahen.

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Weiter ging es mit den Töpfen und der damaligen Hauswirtschaft im Krieg. Die Römer waren für die damaligen Verhältnisse sehr modern, da sie schon richtige Toiletten und Werkzeug hatten. Uns wurde auch erklärt, wie sie damals Sport gemacht haben und Mehl gemahlen haben.

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Nachdem uns das näher gebracht wurde, haben wir uns mit den Römischen Kriegswaffen befasst. Damals haben sie Speere, Schwerter, Dolche und Schilde benutzt, um erfolgreich aus dem Krieg ziehen zu können. Sie haben auch mit Steinen geworfen, um auch aus der Ferne kämpfen zu können.

Nachdem die Hauptführung beendet war, sind wir in einen Raum gegangen und auf dem Weg dahin durfte einer von uns das Gepäck der Römer tragen, das mehr als 18 Kilogramm wog. Im Raum angekommen wurde uns noch einmal erzählt, wie die Römer gegessen haben und was sie als Kleidungsstücke trugen, nämlich ein Gewand aus sehr teurer Schafswolle. Dieses durfte  ein Mädchen aus der Gruppe probetragen. Zuletzt haben wir alle einmal Mehl gemahlen und dieses mitbekommen, um im späteren Lateinunterricht eventuell Brot zu backen.

Insgesamt war der Ausflug wirklich gelungen und ich kann jedem Lateinkurs nur empfehlen, das Römer-Museum auch einmal zu besuchen!

(Emre Ayar, Klasse 7d)