Offizielle Eröffnung der Area 79 – Eine Jugendverbandseinrichtung mit offenen Anteilen auf dem Gelände des GENO

Seit August 2019 gibt es eine Kooperation zwischen dem Gymnasium Essen Nord-Ost und der Sport Jugend Essen. Das Ziel: Angebote für Kinder und Jugendliche in ihrer Freizeit schaffen, bei denen Fairplay, Teamgeist sowie die Bereitschaft zu Partizipation und zur Übernahme von Verantwortung im Mittelpunkt stehen.

Die Sport Jugend Essen ist nicht nur der Dachverband der Essener Jugendsportvereine, sondern auch Träger der offenen Kinder- und Jugendarbeit – und daher ein idealer, starker Partner für das GENO.

Mit Beginn des laufenden Schuljahres und der einjährigen Probephase konnte die Kooperation nun offiziell starten: Einerseits übernimmt die Sport Jugend Essen die Trägerschaft von Teilen des Ganztages am GENO, andererseits wurde die Jugendverbandseinrichtung auf dem Schulgelände offiziell eingeweiht:

In der Area 79 können von nun an Kinder- und Jugendliche ihre Ideen und Projekte einbringen, der Schwerpunkt liegt auf einem sportlichen Bereich, wobei die Angebote sich aber auf die gesamte Interessenslage erstrecken können. Andreas Terhoeven betreut und organisiert als Mitarbeiter der Sport Jugend Essen vor Ort, so dass das GENO eine verlässliche Betreuung unabhängig vom Stundenplan und möglichem Unterrichtsausfall von 12.30 Uhr bis 16.30 Uhr anbieten kann. Dann steht die Area 79 aber auch alle weiteren interessierten Kindern und Jugendlichen aus den Stadteilen offen.

Im Rahmen der offiziellen Einweihung haben nicht nur Oberbürgermeister Thomas Kufen, Schulleiter Udo Brennholt und der Vorsitzende der Sport Jugend Essen, Jens Schuhknecht, die Möglichkeiten und Bedeutung eines solchen Projekts betont, sondern auch Schüler*innen konnten ihre ersten Eindrücke und Wünsche formulieren – denn diese, die Kinder und Jugendlichen, sind es auch, die in der Area 79 im Mittelpunkt stehen.

So entstammt der Name auch einem Wettbewerb mit fast 100 Einreichungen und einer Abstimmung unter den vier von einer Jury ausgewählten Endvorschlägen – nicht nur die Schülerin, die den Namen Area 79 erschuf, sondern auch die anderen drei Vorschlagsgebenden konnten den neuen Namen mit Oberbürgermeister Kufen enthüllen und bekamen natürlich ebenso eine entsprechende Anerkennung.

Nun gilt es, dieses zukunftsorientierte Projekt, diese Kooperation von Schule und offener Kinder- und Jugendarbeit, von Tag zu Tag mit Leben zu füllen, auszubauen und zu dem Ort zu machen, der angedacht und gewollt ist: einer Spiel-, Spaß-, Sport- und Begegnungs- und auch Bildungseinrichtung für Kinder und Jugendliche, in der sie bestimmen, was passiert, ihre Ideen einbringen und sich wohl fühlen können.

WAZ vom 24.8.2020