Ruhrbahn macht Schule – auch am GENO

Am 9.9.2019 nahm unser neues Verkehrssicherheitskonzept Fahrt auf.
Aus diesem Grund nahm die Klasse 5a  heute an einem Sicherheitstraining der RUHRBAHN teil. Nach einer Nachbesprechung des Films „Die Melone“, mit dem die Ruhrbahn auf die Gefahrensituationen hinweist, die entstehen, wenn Fahrgäste sich unaufmerksam auf dem Bahnsteig eines U-Bahnhofes verhalten, zum Beispiel Jugendliche, die auf dem Bahnsteig rennen, absichtlich oder unabsichtlich andere Personen anrempeln oder ihre
Augen nur auf das Displays ihres Handys richten.
Nach diesem theoretischen Teil ging es mit einem Bus der Ruhrbahn zu dem Betriebhof Stadtmitte, wo sich die Schüler intensiv mit den Sicherheitseinrichtugen eines modernen Autobusses der RUHRBAHN vertraut machen konnten. Besonders wurde darauf geachtet, dass die Schüler sich mit dem eingeschränkten Sichtfeld eines Busfahrers, dem sogenannten „toten Winkel“ vertraut machten. Dazu durften sich alle Schüler auf den Fahrersitz des Busses setzen und persönlich sehen, welche Schwierigkeiten für einen Busfahrer beim Abbiegen entstehen könnten und welche Gefahren daher für Radfahrer und Fußgängwer lauern, die auf der Straße neben einem Autobus fahren oder gehen, der gerade abbiegen will und dabei ihren Weg kreuzt.
Dann wurde den Schülern die Funktionsweise der Türen in einem Autobus erklärt und wie sie sich korrekt verhalten, wenn sie einsteigen wollen und die Tür dabei gerade schließt.
Höhepunkt des Tages war der Bremstest mit dem Dummie „Tom“, der, ohne sich festzuhalten, bei zwei Bremsungen des Busses in Richtung des Fahrers geschleudert wurde – bei 20 Km/h von der hinteren Sitzreihe eines kleinen Busses bis zur hinteren Tür, bei 35 Km/h bist fast zum Fahrer.
Da unsere Schüler vorher von unserer Betreuerin der RUHRBAHN, Frau Lüttgenhorst, eingewiesen worden sind, flog nur der Dummie Tom von seinem Sitz. So sahen die Schüler anschaulich und aus erster Hand, warum es wichtig ist, dass man sich in einem Bus, einer Straßen- oder U-Bahn oder einem Zug vernünftig festhält oder einen Platz wählt, von dem aus man nicht wie Tom durch den Bus geschleudert wird.
Zuletzt nahmen die Schüler an einer kleinen Rally durch die Innenstadt teil, bei der die Schüler eine kleine Rundreise zu den U-Bahnhöfen Rathaus, Berliner Platz und Hauptbahnhof unternahmen und dabei einige kleinere Fragen zu den Bahnhöfen, den Bahnverbindungen und den Hinweisschildern für Fahrgäste beantworten mussten.
Um 12.50 Uhr waren alle Schüler wieder zurück in der Schule. Das GENO bedankt sich an dieser Stelle noch einmal für den tollen und erlebnisreichen Tag, der vor allem auf die Schüler, die zu unserer Schule mit der RUHRBAHN gelangen, einen großen Eindruck hinterlassen hat.

 

Das Training zum „TotenWinkel“ – Nutzung des Spiegels Was sieht der Busfahrer und was sieht er nicht ?

Wie überwinde ich gefahrlos das Hindernis „die Tür, die sich gerade schließt“?

 

 

Warum sollte ich so sitzen, dass mir bei einer Vollbremsung kein Schaden entsteht? Ist doch nicht cool, oder ?


Was wäre mir wohl passiert bei 25 Km/h, wenn nicht „Dummie“ Tom, sondern ich bis fast bis zur zweiten Tür geschleudert wäre?
Was wäre mir passiert bei 35 Km/h, wenn nicht „Dummie“ Tom, sondern ich bis fast zum Fahrer geschleudert wäre?
Wäre ich dann cool oder einfach nur dumm gewesen ?
Was würde mir passieren bei der „normalen“ Geschwindigkeit, wenn der Bus nicht bei 25 Km/h oder 35 Km/h wie auf dem Betriebgelände  der RUHRBAHN, sondern mit 50 Km/h auf einer öfffentlichen Straße gefahren wären und sich keiner festgehalten hätte?