Entstanden im Deutschunterricht

Kreatives zur Ballade „Der Knabe im Moor“

Die Geschichte Margrets

Am Juli den 21.7.1973 war ich, Margret, eine junge Frau, 24 Jahre alt geworden. Ich hatte einen Mann namens Maurice und 2 Kinder, Lumier und Noa. Eine Woche später musste ich erfahren, dass mein Mann Maurice mich betrog. Mein Herz teilte sich entzwei, ich weinte wie noch nie zuvor. Er ließ sich scheiden wegen Malia und nahm meine Kinder mit.

Ich dachte er wäre meine große Liebe gewesen, doch ich musste mich getäuscht haben. Ich wollte nicht mehr leben, es war eine Enttäuschung, mit der ich eigentlich keine Bekanntschaft hatte machen wollen. Ich war so grau wie die Wolken wenn es regnet, so leer wie ein Glas durch das man durchsehen kann. Ich ging dorthin, wohin die Splitter meines restlichen Herzens mich brachten. Als ich ihnen gefolgt war, staunte ich. Die Augen weit aufgerissen, der Mund offen: ich war in einem Moor. Es war so dunkel wie das Herz von Maurice. Auf einmal hörte ich Stimmen, die sagten: ,,Los, komm rein… Komm, es hat keinen Sinn mehr Margret!“ Ich war geschockt und fragte ängstlich und stotternd: ,,W… Wo-ohe-e-er k-kennt ihr m-meinen Na-amen?“ Doch es kam keine Reaktion, nix, nada, niente! Eine Minute später jedoch begannen die Stimmen von Neuem mich zu rufen. Plötzlich wirkten sie auch nicht mehr erschreckend, nein, vielmehr hatte ich das Gefühl, als riefen sie mich heim. Ich näherte mich langsam dem Moor, ging tiefer in den Morast und versuchte auszumachen, woher die Stimmen kommen könnten. Ich war keine zehn Meter gegangen, da blieb ich plötzlich stecken. Ich versuchte mich rauszuziehen, aber es ging nicht. Es fühlte sich so an, als ob mich 1000 Hände nach unten ziehen würden… oder war es vielleicht auch so?

Ich wehrte mich noch einige Zeit, doch dann gab ich auf. Ich versank langsam mehr und mehr im Moor und gab mich dem Sterben einfach hin. Ich sank nach unten. Stille. Plötzlich eine weiße Umgebung. Und dann zunächst lange nichts.

Doch ich konnte keine Ruhe finden. Ich wurde dazu beauftragt Kinder zu erschrecken, um sie so vom Moor fernzuhalten und auch Erwachsene soll ich fernhalten, um ihnen weiszumachen, dass Sterben keine Lösung ist. Diesen ´´Beruf´´ führe ich jetzt schon seit 364 Jahren mit meinen Freunden Spinnelor, Justus dem Gräber und Jogan dem Geigenmann aus. Und noch immer finde ich keine Ruhe und spuke rastlos im Moor.

(Suzan Kaz, Klasse 7c)

Margrets arme Seele

 Hallo. Mein Name ist Margret und ich habe kurzes schwarzes zotteliges Haar. Seit meinem Tod sind meine Augen rot, da ich jede Nacht weine. Meine Lippen sind schwarz wie Kohle, da ich vor meinem Tod enorme Angst hatte. Und dies ist meine Geschichte:

Eines Tages kam ich von der Arbeit wieder. Ich hatte starke Kopfschmerzen von  der Arbeit und habe mich gefreut mich zuhause auf meinem Sofa niederlassen und lustige Gespräche mit meinem Ehemann führen zu können. Ich lief gerade zur Bushaltestelle, die drei Haltestellen von meinem Zuhause entfernt war. Es war sehr spät und es fing an draußen dunkel zu werden. Es war ziemlich still an der Bushaltestelle. Plötzlich hörte ich Jugendliche, die näher kamen.Sie klangen betrunken und ich war froh, als endlich der Bus da war und ich mir meine Kopfhörer ins Ohr stecken konnte.

Nach drei Haltestellen stieg ich aus und machte mich zu Fuß weiter auf den Weg nach Hause. Als ich vor der Tür stand war ich erleichtert. Ich konnte mich nun endlich ausruhen. Doch ganz so kam es nicht.

Ich öffnete mit einem breiten Lächeln im Gesicht die Tür. Mein Ehemann Andrew Davis stand aufgeregt vor der Tür. Er war knallrot im Gesicht. Schon oft hatte ich seine berüchtigten Wutausbrüche ertragen müssen, doch so wütend hatte ich ihn noch nie zuvor gesehen. Es sah so aus, als ob er jede Sekunde explodieren könnte.

,,Was ist los Schatz?“, fragte ich. Andrew schmiss einen Brief vor meine Füße und flüsterte: ,,Das ist los!“

Ich las mir schnell den Brief durch:

                                                         Mein Schatz,

             Da wir schon sechs Jahre zusammen sind möchte ich dich fragen: ,,Willst du mich heiraten?“

                                                           Dein  Jack

Ich war verwirrt und schockiert. Dachte er etwa, dass ich ihn betrügen würde? Wie schaffte es mein Mann nur mich so lange wütend anzustarren? Nach langem Schweigen brüllte er: ,,Warum betrügst du mich?“ Ich stammelte: ,,Wie bitte? Ich betrüge dich doch gar nicht! Das muss alles ein Missverständnis sein. Ich….“

Ich wollte gerade weiterreden, doch er packte mich am Arm, öffnete die Haustür und zwang mich ins Auto zu steigen. Er fuhr los und zwar so schnell, dass mein Herz raste.

,,Wohin fahren wir?“ rief ich voller Angst. Er antwortete: ,,Das wirst du schon sehen!“

Er blieb an einem finsteren Ort stehen und stieg aus. Es war ein Moor. Er ging einige Schritte vorwärts und blieb dann stehen. Ich sah noch einmal auf den Brief. Ich merkte, dass die Adresse falsch war. Der Postbote hatte den Brief an die falsche Adresse gesendet. Gerade als ich das Andrew sagen wollte, spürte ich die scharfe Klinge eines Messers in meinem Rücken.

Ich drehte mich um. Eine Träne rann mir die Wange hinunter. ,,Sieh dir die Adresse des Briefes an!“, sagte ich und versuchte die in mir aufsteigende Panik zu bekämpfen. Doch in seiner Wut war Andrew nicht mehr zu bremsen. Er schien mich gar nicht zu hören, sondern bohrte mir langsam das Messer in die Brust. Ich fiel zu Boden.

Er nahm den Brief fast verachtend aus meiner Hand und besah sich die Adresse. Plötzlich änderte sich etwas in seinem Gesicht: Andrew konnte es nicht fassen. Er hatte seine unschuldige Frau getötet. Er schrie so laut es nur ging und rannte zu seinem Auto. Dabei verlor er seinen Ehering. Und schon war er weg. Ich lag ganz allein in einem finsteren Moor. Meine Augen schlossen sich und ich hörte auf zu atmen…

Seit diesem Tag, der nunmehr 30 Jahre vergangen ist, warte ich darauf, dass Andrew kommt, um seinen Ehering abzuholen und mich mit ihm zu nehmen. Denn ich liebe ihn noch immer.

(Sharia Salih, Klasse 7c)

Kreatives zur Ballade „Die Brück‘ am Tay“

PLÖTZLICHER ABSTURZ VON DER BRÜCKE

„Wieso nur!!“, fragten sich Viele am 28.12,1879 gegen 19.30, denn an diesem dunklen Dezemberabend ereignete sich ein Unglück an der Tay-Brücke in Dundee (Großbritannien).

Als der lange Edinburger Zug über die Tay-Brücke fuhr, passierte es. Der Personenzug stürzte samt 90 Passagieren und Personal ins Unglück. Grund war eine Fehlkonstruktion der Brücke, an der auch der Chefingenieur, Thomas Bounch Schuld ist. Das stürmische Wetter an dem Tag tat sein Übriges. Eine Zeugin, Mary Miller, die monatelang auf ihren Verlobten gewartet hatte, berichtet schockiert: „Ich habe nur ein lautes Krachen gehört und als ich mich umdrehte, sah ich wie plötzlich der Zug ins Wasser fiel!“ Eine andere Zeugin namens Mrs Peacock, die ihren Mann von einer Geschäftsreise erwartet hatte, sagt weinend: „Ich will nur sterben!! Mein Mann war in dem Zug. Wir waren erst seit fünf Monaten verheiratet und schon bin ich Witwe…“ Auch die Eltern des Zugfahrers, Johnie, sind von dem Unglück noch völlig traumatisiert: „Unser Sohn, Johnie, war doch noch so jung… Wir hatten zum ersten Mal nach vielen Jahren die Gelegenheit mit unserem Sohn zusammen Weihachten zu feiern, aber jetzt ist er nicht mehr da…“

Das Unglück ist für alle Zeugen nur sehr schwer zu verarbeiten. Doch was lernen wir aus solchen Unglücken? Die Fortentwicklung des Menschen kann unser aller Leben nicht nur positiv verändern, sondern auch negativ. Immer wieder sollten wir uns vor Augen führen, dass wir uns nicht einfach über die Natur erheben können. Fehler gehören zur Natur des Menschen.

(Ranujan Chandrakumar, Klasse 7c)

UNGLÜCK AN DER TAY-BRÜCKE

Am 28.12.1879 um 19.30 Uhr stürzte die 3 km lange Brücke über der Tay-Mündung bei Dundee ein. Ein starkes Unwetter und ein Sturm herrschten zu dieser Zeit, als sich 90 Fahrgäste aufgeregt im Edinburger Zug befanden. Ursächlich für das Einstürzen der Brücke war anscheinend eine Fehlkonstruktion der Brücke durch den Chefingenieur Thomas Bouch. Eine Zeugin namens Mary Miller erzählte weinend: ,,Ich wartete schon 18 Monate auf meinen Verlobten, der im Zug saß. Er war für einige Zeit weggezogen, um ein wenig Geld zu verdienen, da er hier keine Arbeit fand. Nun kommt er nie wieder zurück und ich kann meinen Geliebten nicht heiraten. Ich konnte mich nicht einmal richtig von ihm verabschieden.“
Ein anderer Zeuge namens Donnaway und seine Frau Anne erklärten aufgeregt: ,,Es war schrecklich zu sehen, wie eine so große Brücke einstürzt und einen ganzen Zug mit sich reißt! Wir waren entsetzt! Wir warteten eigentlich auf einen Bankier namens Mr. Adam Smith, der ebenfalls im Zug saß. Mr. Adam Smith wollte den Bankrott unserer Firma abwenden, doch das wars dann nun wohl. Der arme,arme Mann.“
Die traurigste Geschichte ist jedoch die des Bahnwärters McDonald und seiner Ehefrau, die völlig entsetzt erzählten: ,,Wir warteten auf unseren Sohn Johnie,der den Zug fuhr.Wir wollten mit unserem über alles geliebten Sohn Weihnachten feiern, doch dann…“ Das traurige Ehepaar schaffte es nicht weiter zu reden.

Alle Menschen hoffen, dass so ein Unglück nie wieder passieren wird!

(Sharia Salih, Klasse 7c)