Virtuelles Wasser

Die Stadtwerke Essen informierten die Schülerinnen und Schüler der Klasse 7b am Ende des Schuljahres 2014/15 über „Virtuelles Wasser“. Dazu besuchte Herr Dr. Widera, pädagogischer Mitarbeiter der Dt. Umweltaktion e.V., jetzt im Auftrag der Stadtwerke Essen das GENO.

Zwar ist der unmittelbare Wasserverbrauch durch Spülen, Duschen, Waschen, Kochen usw. in Deutschland in den letzten Jahren stetig zurück gegangen, trotzdem verbraucht jeder Bundesbürger indirekt noch weiteres Wasser, das bei der Herstellung von Waren und Lebensmitteln benötigt wird. Dieses Wasser, das beim Kauf des fertigen Produktes nicht mehr sichtbar ist, wird auch als virtuelles Wasser bezeichnet.

Zitat: „So werden allein für die Herstellung eines Hamburgers rund 2.400 Liter benötigt werden. Denn die Intensivhaltung von Nutztieren ist meist mit der Verwendung von Kraftfutter verbunden. Für die Produktion von 1 kg Rindfleisch (ohne Knochen) werden 6,5 kg Getreide, 36 kg Raufutter und 155 Liter Wasser für das Tränken der Rinder und die Haltung benötigt. 15.300 Liter Wasser werden gebraucht, um das Futter zu produzieren. Auch die Herstellung der heißgeliebten Jeans schlägt mit weltweit durchschnittlich 11.000 Liter an virtuellem Wasser zu Buche.“ Link

Nach einer Einführung in das Thema konnten die Schüler der Klasse 7b anschließend ihren persönlichen virtuellen Wasserverbrauch für die Nahrungsmittel eines Tages berechnen – bei so manchem Schüler war das Staunen groß, wie viel Wasser für die Herstellung seiner Nahrungsmittel für einen Tag verbraucht wurde.

Einige Fotos aus dem Projekt sehen Sie hier:

Eine Kugel entspricht ungefähr 50 l virtuellem Wasser.

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