Schulprogramm

Hier finden Sie einen Einblick in unser Schulprogramm und weitere Informationen zum Lernen am Gymnasium Essen Nord-Ost!

Unser Schulprgramm als pdf Dokument: Schulprogramm GENO

 

Stand: Schuljahr 2014/15

 

Lernen

Wir führen Ihr Kind erfolgreich zu einem den individuellen Fähigkeiten entsprechenden Schulabschluss.

Ihr Kind wird von uns individuell gefordert und gefördert. Dies erreichen wir, indem wir

  • unseren Unterricht an den Kernlehrplänen und Vorgaben für zentrale Prüfungen (Lernstandserhebungen und Abschlussprüfungen) ausrichten und zur Umsetzung der Stundentafel ein den Anforderungen des G8 entsprechendes Ganztagsstundenraster (8-16 Uhr) mit Doppel- und Einzelstunden nutzen;
  • die Kernlehrpläne der jeweiligen Klassenstufe durch kompetente Fachlehrerinnen und Fachlehrer und im Konsens von Fachkonferenzbeschlüssen umsetzen;
  • in den 5. bis 9. Klassen Lernzeiten vorwiegend in den Kernfächern einsetzen, in denen auch Aufgaben aus weiteren Fächern bearbeitet werden können;
  • Förderangebote für leistungsschwächere und –stärkere Schülerinnen und Schüler in Form von Förderunterricht und Projekt- und Vertiefungskursen einrichten;
  • Fördermaßnahmen wie ShS (Schüler helfen Schülern); das Nachhilfenetzwerk der Schule, Schulaufgabenbetreuung und die Sommerschule (Vorbereitung auf Nachprüfungen und den Schulwechsel zum Gymnasium durch pensionierte Lehrkräfte in den Sommerferien) anbieten;
  • in der 7., 8. und 9. Jahrgangsstufe durch Parallelarbeiten die Schülerinnen und Schüler auf die zentralen Lernstanderhebungen vorbereiten und damit die erforderlichen Standards sichern. In der Sekundarstufe II (Q2) finden gezielte Trainingseinheiten in den vier Abiturfächern für die Abschlussprüfungen statt;
  • Formen des selbstständigen Lernens vermitteln und in allen Klassen eine systematische Methodenschulung betreiben;
  • kooperative Unterrichtsmethoden vermitteln und zur Stärkung von Partner- und Teamarbeit einsetzen;
  • die Teilnahme unserer Schülerinnen und Schüler an schulinternen und -externen Wettbewerben unterstützen und gute Leistungserfolge in und außerhalb der Schulgemeinde durch Jahrbuch, Homepage (gtgeno.de) und Pressearbeit bekannt machen.

 

Wir vermitteln grundlegende soziale Kompetenzen und bereiten Ihr Kind auf die Lebensbewältigung nach der Schulzeit vor.

  • Unsere Schülerinnen und Schüler lernen voneinander und miteinander in einem produktiven Lernklima – auch interkulturell.
  • Durch die Teilnahme am Landesprogramm buddY in NRW arbeiten unsere Schülerinnen und Schüler nach dem Leitbild: „Aufeinander achten. Füreinander da sein. Miteinander lernen.“; in der Stufe 5 führen wir ein Achtsamkeitstraining zur Stärkung der sozialen Kompetenz durch.
  • Wir integrieren körper- und sehbehinderte Schülerinnen und Schüler in den Unterricht und bei Klassenfahrten – unsere Schule ist behindertengerecht ausgestattet.
  • Wir koordinieren die Aufgaben aus der Inklusion durch eine Vertreterin für Behindertenfragen aus dem Kollegium, die für eine Mitarbeiterin bzw. Mitarbeiter aus dem Bundesfreiwilligendienst wirbt und diese betreut. Sie berät SuS, Eltern und das Kollegium in allen Fragen der Inklusion und kooperiert mit den Lehrkräften des GU/GL.
  • Wir fördern die sozialen Kompetenzen unserer Schülerinnen und Schüler durch die Integration von Körperbehinderten und von Kindern aus Flüchtlingsfamilien.

 

Wir individualisieren das Lernen und stärken die Leistungsbereitschaft unserer Schülerinnen und Schüler und legen Wert auf ein produktives Lernklima.

Das bedeutet für uns, Unterrichtsangebote zu schaffen, die auf die individuellen Neigungen, Begabungen und Interessen der Schülerinnen und Schüler eingehen und schülerzentrierte Unterrichtsmethoden einzusetzen. Das erreichen wir durch:

  • eine Sichtung in der Stufe 5 und eine Empfehlung für Arbeitsgemeinschaften nach Leistungsstand, Begabung und Interessenlage;
  • eine Sprachenfolge, die ab der 6. Klasse Lateinisch oder Französisch als 2. und ab der 8. Klasse Französisch als 3. Fremdsprache anbietet;
  • ein differenziertes Angebot von Wahlpflichtfächern im Differenzierungsbereich der Sekundarstufe I mit einem Schwerpunkt im Bereich der gesellschaftlichen (Erdkunde/Geschichte/Politik) und naturwissenschaftlichen Fächer (Mensch-Gesundheit-Umwelt, Angewandte Informatik) sowie wirtschaftlicher Grundausbildung;
  • ein ebenso differenziertes Kursangebot in der Sekundarstufe II (u.a. mit der Wahlmöglichkeit zwischen den zwei neu einsetzenden Fremdsprachen Spanisch und Russisch sowie Projektkursen in der Qualifikationsphase);
  • Abstimmung der schulinternen Lehrpläne zur Stärkung des fächerverbindenden Lernens;
  • Methoden der Binnendifferenzierung im Unterricht der SI und SII wie Lernen an Stationen mit unterschiedlichen Anforderungsniveaus, Einsatz von Hilfekarten;
  • Vermittlung von Methoden des selbstständigen Lernens (u.a. durch Methodentage in der EF);
  • die Ausweitung eines durchgängigen sprachsensiblen Unterrichts in allen Fächern und Jahrgangsstufen (aktuelles Schulentwicklungsvorhaben);
  • zusätzliche Förderung im Bereich der Methoden- und Schreibkompetenz in den Lernzeiten durch den Ganztagszuschlag.

 

Wir unterstützen eine aktive Unterrichtsteilnahme und leiten unsere Schülerinnen und Schüler durch medien- und schülernahe Unterrichtsgestaltung zu sorgfältigem und nachhaltigem Lernen an.

  • Nutzung unserer drei Informatikräume und des Laptopwagens zum software- und internetgestützten Unterricht am PC und Laptop (Klassenraum, Fachraum);
  • Präsentationsphasen im Unterricht mit modernen Medienwagen mit Laptop, Beamer und Lautsprechern;
  • Zahlreiche Exkursionen und Unterrichtsgänge in Essen, im Ruhrgebiet und zu anderen Zielen in NRW zur originalen Begegnung im Nahraum.

 

Leben

Leben im Ganztag soll unseren Schülerinnen und Schülern viele positive Erlebnisse und Erfahrungen vermitteln, welche die Schule als Ort des Lernens und Spielens, der Kommunikation und der zwischenmenschlichen Begegnung zu einem Ort der Selbstfindung und Ich-Stärkung machen.

 

Offenheit und Toleranz sowie Verständnis füreinander sind feste Bestandteile unseres Schullebens.

  • Für uns ist jedes Kind einzigartig. Wir fördern es, indem wir seine individuellen Fähigkeiten und Schwierigkeiten erkennen und seine Kreativität, Kommunikationsfähigkeit und Sozialkompetenz entwickeln. Dazu bieten wir u.a. Arbeitsgemeinschaften mit künstlerisch-musischen, sprachlichen und sportlichen Akzenten an.
  • Wir berücksichtigen bei der Erziehungsarbeit und im Unterricht unserer Schülerinnen und Schüler die sozialen Umstände, unter denen sie aufwachsen und erwachsen werden (z.B. Heroes-Projekt, Projekt Ehre).
  • Für uns ist es selbstverständlich, dass Schülerinnen und Schüler unterschiedlicher ethnischer Herkunft freundschaftlich miteinander umgehen und sich als Gemeinschaft erleben. Als „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ führen wir dazu verschiedene Projekte durch (z.B. Holocaust-Gedenktag) und integrieren sie durch unsere erzieherische Arbeit im Unterricht und auch durch unser Fahrtenkonzept.
  • Wir erziehen unsere Schülerinnen und Schüler zu sozialer Verantwortung, indem wir sie unter anderem in Gemeinschaftsaufgaben wie Ordnungsdienst in der Mensa und auf dem Schulgelände (Pickdienst, Picobello-Sauber-Zauber) einbinden.
  • Ältere Schülerinnen und Schüler helfen als Mentoren, Sporthelfer, Schulsanitäter, Streitschlichter sowie in Arbeitsgemeinschaften und im Nachhilfenetzwerk bei der Betreuung jüngerer Schülerinnen und Schüler. Auf diese Weise fördern wir partnerschaftliches Zusammenleben der verschiedenen Altersgruppen. So machen wir Jugendliche durch pädagogische Maßnahmen team- und konfliktfähig.

 

Wir verstehen kulturelle Vielfalt als eine Chance zu einer lebendigen Schulgemeinschaft.

  • Bei Festen, Konzerten, Theater- und Tanzaufführungen bringen unsere Schülerinnen und Schüler sich und die Ursprungsländer ihrer Familien auf vielfältige Weise ein und bereichern dadurch auch an vielen Stellen den Unterricht.
  • Erweitert werden diese interkulturellen Erfahrungen durch Studienfahrten ins Ausland und internationale Schüleraustauschprojekte (zuletzt mit dem Deutschen Goethe-Gymnasium in Bischkek/Kirgistan).
  • Der Austausch von Lehrkräften und Schülerinnen und Schülern im Rahmen des Comenius-Projektes (2010-2012) ermöglichte vertiefte Begegnungen mit Partnerschulen in Europa vor pädagogischem Hintergrund und auf persönlicher Ebene.

 

Wir führen ihr Kind beratend und betreuend durch die Schullaufbahn und bieten eine permanente Studien- und Berufsorientierung an.

  • Es gibt ein systematisches Angebot zur Schullaufbahnberatung für Schülerinnen und Schüler und Eltern durch Klassenlehrerinnen und –lehrer, die Koordinatoren der Erprobungs-, Mittel- und Oberstufe sowie zur Studien- und Berufsorientierung (aktuelles Schulentwicklungsvorhaben) durch Beratungslehrkräfte, Mitarbeiterinnen der Agentur für Arbeit Essen, Paten für Arbeit, Teilnehmer der Ausbildungsbörse etc.
  • Wenn Hilfe benötigt wird, erhält Ihr Kind individuelle Unterstützung. Neben den Klassen- und Fachlehrkräften gibt es an der Schule ausgebildete Konfliktberatungslehrerinnen und –lehrer, einen Schulsozialarbeiter und die Schüler- und Elternvertretung als Ansprechpartner.
  • In Fällen von Lernstörungen oder Verhaltensauffälligkeiten stehen zudem außerschulische Beratungs- und Hilfsangebote durch die Jugendhilfe Essen und das Jugendpsychologische Institut zur Verfügung. Weitere Kontakte können über das Netzwerk unseres Schulsozialarbeiters geknüpft werden.

 

Wir nehmen soziale Verantwortung ernst und setzen uns für die Chancengleichheit unserer Schülerinnen und Schüler ein.

  • Grundschülerinnen und –schüler, die zu uns wechseln, werden in Klasse fünf behutsam an die Anforderungen des Gymnasiums herangeführt und profitieren von den zusätzlichen Förderangeboten des Ganztags. Dazu gehören die Sommerschule, die Kennenlernfahrt, der Förderunterricht in den schriftlichen Fächern Deutsch, Englisch und Mathematik, Schulaufgabenbetreuungsstunden, Lernzeiten, Beratungsstunden und Silentien.
  • Realschülerinnen und –schüler und Abgänger anderer Schulformen, welche die Qualifikation zum Besuch der Sekundarstufe II erworben haben, finden bei uns Aufnahme in die Einführungsphase der gymnasialen Oberstufe (Klasse 10) und erfahren über Vertiefungskurse in den Fächern Deutsch, Englisch oder Mathematik eine zusätzliche Förderung.
  • Mit dem Angebot von zwei neu einsetzenden Fremdsprachen in der Einführungsphase (Russisch und Spanisch) bietet unsere Schule einen zusätzlichen Anreiz zum Besuch der Sekundarstufe II.
  • Kinder aus Migrantenfamilien, die noch nicht über ausreichende Kenntnisse der deutschen Sprache verfügen, werden in einer eigenen Lerngruppe (V-Klasse des Seiteneinstiegs) seit mehr als 10 Jahren mit einem Intensivkurs in Deutsch unterrichtet und schrittweise in die Zielklassen der 5. und 6. Jahrgangsstufe integriert.
  • Gleichstellung von Jungen und Mädchen bedeutet für uns, die unterschiedlichen Verhaltensweisen von Jungen und Mädchen zu erkennen, zu respektieren und durch die Wahl der Unterrichtsthemen und –methoden zu berücksichtigen. Dies geschieht z.B. durch den Girls und Boys Day und durch zeitlich begrenzte und nach Geschlechtern getrennte Unterrichtsorganisation, zum Beispiel in Phasen der Sexualerziehung oder Fragen der Identitätsfindung und Selbstbehauptung. Dabei soll das Selbstwertgefühl der Geschlechtergruppen ebenso gestärkt werden wie der vorurteilsfreie Umgang miteinander.

 

Wir legen Wert auf die Festlegung vernünftiger Verhaltensregeln und verhelfen Schülerinnen und Schülern und Lehrerinnen und Lehrern zu ihrem Recht auf ungestörten Unterricht.

  • Klassenregeln werden mit den Team-Klassenleitungen besprochen und vereinbart. Sie dienen der gegenseitigen Respektierung der Mitschülerinnen und Mitschüler untereinander und regeln die äußeren Bedingungen des Unterrichts zum Nutzen aller. Durch das Klassenparlament erlernen die Kinder einen eigenständigen Umgang mit vereinbarten Regeln.
  • Das Konzept des „Time-Out-Raumes“ ermöglicht uns, auf Unterrichtsstörungen effektiv zu reagieren und einen störungsfreien Unterricht zu gewährleisten.
  • Bei außerunterrichtlichen Verstößen gegen die Schulordnung verpflichten wir die Schülerinnen und Schüler als pädagogische Maßnahme am „Grünen Samstag“ ihr Verhalten zu reflektieren, in Zukunft zu ändern und sich zudem für die Schulgemeinde einzusetzen.
  • Die für die Schule verbindlichen Regeln werden durch die Schulordnung, die von Schülerinnen und Schülern, Eltern und Lehrkräften auf der Schulkonferenz verabschiedet wird, festgelegt.

 

Wir kümmern uns um die Gesundheit unserer Schülerinnen und Schüler.

  • Wir fördern die Gesundheit Ihrer Kinder, indem wir ihnen eine warme Mahlzeit in der Mittagspause und eine Frühstückspause mit Brötchendienst nach der 1. Stunde um 9 Uhr anbieten.
  • Über den Sportunterricht hinausgehend unterstützen wir den Bewegungsdrang der Kinder durch Projekte wie „Bewegte Schule“ und „Fit durch die Schule“, eine kindgemäße und bewegungsfreundliche Schulhofgestaltung (Kletterangebote, Slackline etc.) und durch das Angebot zahlreicher Arbeitsgemeinschaften mit sportlicher Ausrichtung.
  • Wir legen großen Wert auf verbindlichen Schwimmunterricht und richten in der Erprobungsstufe eine Nichtschwimmer AG ein;
  • Sicherheitsbeauftragte sorgen dafür, dass die bestehenden Vorschriften (z.B. für Brandschutz, Strahlenschutz und Gefahrstoffumgang) eingehalten werden.
  • Selbstverständlich sind wir eine alkohol- und rauchfreie Schule und nehmen Suchtprävention ernst. An Projekttagen und im fächerverbindendem Lernen (z.B. Biologie, Deutsch, Politik) in Zusammenarbeit mit anderen Institutionen (Drogenberatung, Polizei, Ärzte) wird thematisiert, wie der Konsum von Drogen das gesunde Leben der Kinder und Jugendlichen beeinträchtigen kann.
  • Durch die Ausbildung von 16 Kolleginnen und Kollegen zu Ersthelfern sichern wir die Erstversorgung an unserer Schule.

 

Gestalten

Mit den Möglichkeiten des Ganztags sorgen wir für ein ausgewogenes Verhältnis von Spannung und Entspannung.

  • Unsere Schülerinnen und Schüler können ihre Freizeit gemeinsam und sinnvoll in der Schule gestalten.
  • Durch kulturelle Veranstaltungen wie GENO Rocks, Theaterprojekte der Chorpiraten (5/6), den Mittelstufenchor, den Oberstufenchor, die GENO School of Rock und Projekte wie das Improvisationstheater (ab Juli 2011) fördern wir die Kreativität der Schülerinnen und Schüler und schaffen ein gutes Schulklima.
  • Über ihre erfolgreiche Teilnahme an diesen und anderen, auch sportlichen, Veranstaltungen wie den Jungen- und Mädchen-Schulmannschaften im Fußball, Handball und Basketball können sie ihr Selbstwertgefühl steigern und soziale Verantwortung wahrnehmen.
  • Durch künstlerische Produkte aus Unterricht und Projekten wie Zeichnungen, Gemälden, Skulpturen und Plastiken sowie durch die Tätigkeit im Schulgarten tragen unsere Schülerinnen und Schüler zur Verschönerung des Schulgebäudes und –geländes bei.
  • Mitwirkungsmöglichkeiten bieten sich unter anderem in der Schülervertretung, in der Schulkonferenz, in den Fachkonferenzen, bei der Betreuung jüngerer Schülerinnen und Schüler sowie im GENO-Serviceteam.

 

Wir sind stolz auf eine aktive Elternarbeit, die an unserer Schule Tradition hat und zu einem konstruktiven Element unseres Schullebens geworden ist.

  • Unter einer produktiven Elternarbeit verstehen wir, dass wir Eltern beraten, sie als Partner der Erziehungs- und Bildungsarbeit ansehen, in Entscheidungsprozesse einbinden und sie als unsere Adressaten betrachten, an deren Zufriedenheit wir großes Interesse haben.
  • Wir wissen, dass nur Eltern, die über die Arbeit der Schule und deren Chancen und Probleme informiert sind und in die Arbeit an der Schule eingebunden sind, in ihren Stadtvierteln und an den Grundschulen als positive Multiplikatoren wirken können.
  • Elternarbeit heißt für uns: Arbeit mit den Eltern – vor der Einschulung, während der Schulzeit und nach der Schulzeit.
  • Professionelle Elternarbeit hat einen erheblichen Einfluss auf den Status und das Image unserer Schule.
  • Eltern beteiligen sich bei uns regelmäßig an der Organisation und Durchführung des Schullebens. Sie helfen uns bei Projekten, Theater- und Musikaufführungen und Sport- oder Schulfesten.
  • Im Rahmen der aktuellen Schulentwicklungsvorhaben werden Eltern und Schülerinnen und Schüler zur Evaluation und Steuerung von Einzelvorhaben und des Gesamtprozesses im Rahmen von „Runden Tischen“ in unsere Schule eingeladen und beteiligt.
  • Über die Mitarbeit in den Schulgremien wirken Eltern an Entscheidungen mit, welche die Schülerinnen und Schüler (z.B. in Fachkonferenzen und Disziplinarkonferenzen), oder das Kollegium bzw. die ganze Schule betreffen (z.B. im schulscharfen Einstellungsverfahren und in der Schulkonferenz).
  • Außerdem übernehmen sie Verantwortung als Bibliotheksbetreuer in der Leitung unserer Schulbibliothek sowie bei der Bereitstellung des Frühstücksangebotes in der Frühstückspause.
  • Durch die Unterstützung von Eltern, Ehemaligen und Firmen aus der regionalen Wirtschaft trägt unser aktiver Förderverein wesentlich zur Gestaltung unseres Schullebens bei.

 

Gestalten bedeutet für uns als Schule aber auch, dass wir unsere Schulentwicklung evaluieren, strategisch steuern und über Tagungen und Fortbildungsmaßnahmen unsere Qualifikation und Professionalität als Lehrerinnen und Lehrer steigern.

  • Durch die Einrichtung und Arbeit der Steuergruppe Schulentwicklung werden die aktuellen Schulentwicklungsvorhaben (z.B. durchgängiger sprachsensibler Unterricht, das BISS-Projekt) in den Gesamtprozess und damit in das Schulprogramm eingebunden, vierteljährlich überprüft und ggfs. nachgesteuert. Ebenso werden neue Vorhaben in den Fokus genommen und in den Mitwirkungsgremien der Schule vorgestellt, diskutiert und ggfs. zur Bearbeitung in Umsetzungsgruppen verabschiedet.
  • Die gebündelten Rückmeldungen aus den Abteilungen der Koordinatoren, Umfragen in den Schulmitwirkungsgremien und persönliche Gespräche mit Verantwortlichen, Beteiligten und Adressaten bilden die Grundlage unserer schulinternen Evaluation.
  • Unsere Ganztagskoordinatoren nutzen durch die regelmäßige Teilnahme an den bundesweiten Ganztagskongressen die Möglichkeit zum Gedanken- und Erfahrungsaustausch mit Universitäten und anderen Schulen und Kollegien.
  • Die Teilnahme als Referenzschule am Projekt „GanzIn- Der neue Ganztag in NRW“ gewährleistet einen kontinuierlichen und hochwertigen Austausch mit anderen Schulen und den Fachdidaktiken der Universitäten und die pädagogisch sinnvolle Weiterentwicklung unseres Ganztagsangebotes. Durch die Teilnahme erhalten wir schulspezifische Daten, die in neue Planungen eingehen.
  • In zahlreichen Projekten (Achtsamkeitstraining, Unterrichtsentwicklung in Biologie und Mathematik u.a.) arbeiten wir eng und erfolgreich mit der benachbarten Universität Duisburg-Essen zusammen.
  • Durch die langjährige Mitarbeit im regionalen Projekt „Schulen im Team“ entstanden Vernetzungen mit anderen weiterführenden Schulen, die weiterhin bestehen und die Qualität auf der Ebene der Fachschaftsarbeit erhöhen. Mit den benachbarten Grundschulen arbeiten wir durch unser Erprobungsstufenteam und Maßnahmen wie Hospitationen und Feedback-Gespräche bei Konferenzen eng zusammen.
  • Ebenso gewährleisten die schulinternen Kollegiumsfortbildungstage, dass aktuelle inhaltliche und didaktische Fragestellungen und erzieherische Probleme des Schulalltags vom Kollegium aufgearbeitet und in Handlungskonzepte umgesetzt werden.
  • Über die schulinterne Koordination und die Fortbildungskonzepte der Fachkonferenzen wird gewährleistet, dass alle Kolleginnen und Kollegen an aktuellen fachdidaktischen Weiterbildungsmaßnahmen teilnehmen. In zahlreichen Fachschaften existieren über die Arbeit der Fachkonferenzsitzungen hinaus schulinterne Fortbildungen (u.a. Deutsch, Englisch, Biologie, Sport).